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Wie werden Videosignale übertragen?
Im Heimkinobereich werden Videosignale
in unterschiedlichen Formaten übertragen. Diese Seite soll Ihnen
einen
kleinen Ein- und Überblick in die unterschiedlichen Formate und damit
verbundenen Bild-Qualitäten verschaffen.
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Antenne (RF)
Die einfachste Verbindung zwischen Videorecorder und Fernseher kennt
vermutlich jeder und ist nicht mehr ganz zeitgemäß: die Antennenleitung.
Sie überträgt zwar gleichzeitig Bild und Ton in einer Leitung,
bringt aber eine bescheidene Bild-Qualität mit sich. Das liegt an
der Umwandlung von Video- in HF modulierte Signale. Weil diese Leitung
eigentlich zum Anschluß einer Hausantenne oder eines Kabelanschlußes
gedacht ist, werden in ihr HF-Signale übertragen. Aus diesen Sende-Signalen
werden dann im Fernsehempfänger wieder Videosignale gewonnen, welche
der Fernseher dann darstellen kann.
Zur Übertragung vom Videorecorder zum Fernseher ist dieser Signalweg
aber eher ungeeignet, da die Videosignale im Videorecorder auf HF gewandelt
werden und im Fernseher wieder zurück auf Videosignale. Durch das
hin- und herwandeln der Signale ergeben sich Verluste in der Bildqualität.
Daher sollte man auf jeden Fall die Verbindung zwischen Videorecorder
und Fernsehgerät per Video oder S-Video herstellen.
Bei sehr alten TV- Geräten gibt es u.U. keinen Videoeingang. Hier
hilt ein Signal-Wandler aus unserem Shop, dieser wandelt Videosignale
in UHF um
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Video (F-BAS)
Videosignale werden in VHS-Videorecordern, Sat-Receivern oder Laserdisc-Playern
verabeitet.Hier werden alle Information für das Videobild in einem
einzigen Signal übertragen. Da die Helligkeits- und Farbinformationen
ineinander verschachtelt sind, gibt es Grenzen in der Bildqualität.
Typische Probleme sind Moirees in kleinen Strukturen. Mit Video-Signalen
läßt sich aber in der Regel schon ein ordentliches Bild übertragen
und sie sind auf jedem Fall einer Verbindung über Antenne vorzuziehen!
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S-Video (YC)
Eine Steigerung zu Video sind S-Video-Signale. Das "S" steht
für seperat und beschreibt die Art der Signalübertragung, welche
getrennt in Helligkeit (Luma Y) und Farbe (Chroma C) erfolgt. Hierdurch
ist eine höhere Auflösung in der Bildqualität möglich.
Beispielsweise bei Super-VHS Recordern geschieht, im Gegensatz zu VHS,
die Bild-Aufzeichnung auf der Kassette bereits getrennt in die Helligkeits-
und Farbanteile. Um den Vorteil in der Bildqualität zu transportieren,
müssen die Bildsignale auch getrennt bis zum Fernseher oder Projektor
übertragen werden. Nur so läßt sich der Vorteil von Super-VHS
überhaupt nutzen.
Problemlösung: Sie haben eine Quelle, die nur S-Video ausgibt, Monitor
oder TV nehmen aber nur Video entgegen? Hier hilft der "S-Video auf
Video Konverter" aus unserem Shop! Wird oft beim Anschluß von
Laptop an TV benötigt!
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RGB
Hierbei wird das Video-Bild in seinen drei Farbanteilen, Rot, Grün
und Blau, getrennt übertragen. Diese Signale lassen eine höhere
Bildqualität als bei Video oder S-Video zu. RGB-Signale werden in
sinnvoller Qualität von Computern, einigen Spielekonsolen, aber auch
DVD-Playern oder digitalen SAT-Receivern ausgegeben.
Allerdings unterscheidet man bei RGB verschiedene Anschlußarten,
was auch oft zu Verwirrung oder Anschlußproblemen führt. Je
nach Ausführung werden die Sync-Signale in der Farbe Grün oder
getrennt geführt. Eine Übersicht bietet folgende Tabelle:
| Art: |
Aufbau: |
Anzahl
der einzelnen Leitungen: |
| RGsB
|
H
und V-Sync ist dem grünen Farbanteil bei gemischt |
3 |
| RGB
s |
Für
H- und V-Sync steht eine seperate Leitung zur Verfügung (kombiniertes
Sync) |
4 |
| RGB
HV |
Für
H- und V-Sync stehen zwei seperate Leitungen zur Verfügung |
5 |
Consumer
RGB
z.B RGB Scart |
Für
H- und V-Sync steht als F-Bas Signal zur Verfügung |
4 |
RGB-Kabel wird zum Beispiel beim analogen Anschluß eines Linedoublers
oder Videoscalers zwingend erforderlich. Die höhren Scan-Frequenzen
von 30 kHz aufwärts, lassen sich nur per RGB zum Video-Beamer oder
Plasma-Display übertragen.
Bei RGB-Signalen ist auch die sogenannte Scan-Frequenz wichtig. Beispiel:
Ein DVD-Player gibt über seinen Scart-Ausgang ein 15 kHz RGB aus,
ein Linedoubler 30 kHz. Will man seinen Videobeamer per RGB anschließen,
ist zu beachten, welche Scan-Frequenzen der Beamer an seinem Eingang akzeptiert.
Leider verarbeiten viele ältere LCD- oder DLP-Projektoren keine 15
kHz RGB an ihrem Eingang, dort werden nur für Computer übliche
Freuquenzen ab etwa 30 kHz verarbeitet.
Ein weiteres, "beliebtes" Problem ist der Anschluß von
Consumer RGB (z.B. DVD-Player als Quelle) an einen RGB HV-Eingang (Wiedergabe
an Videobeamer). Da der DVD-Player keine seperaten Sync-Signale ausgibt,
welche der Projektor aber benötigt, bleibt ein Videobild oft aus,
obwohl man eigentlich nur RGB mit RGB verbindet. Hier hilft der sogenannte
Sync-Stripper, hier im Shop erhältlich, aber auch hier muß
man auf die Scan-Frequenz von 15 kHz achten.
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Komponenten (YUV oder YPbPr)
Komponenten-Signale sind den RGB-Signalen verwandt und bestehen aus zwei
Farbauszügen und einem Helligkeitsauszug des Bildes. Terrestrisches
Fernsehen wird z.B in diesem Format übertragen, ein Vorteil war,
daß bei der Einführung des Farbfernsehens die bis dahin verwendeten
Schwarz/Weiß Fernseher weiterhin funktionierten. Mit der reinen
Helligkeits-Information des YUV-Signals läßt sich nämlich
bereits jedes SW-Gerät betreiben. Da nun bereits alle drei Grundfarben
im Helligkeitssignal enthalten sind, genügt es, nur noch zwei Farbauszüge
zum Empfänger zu übertragen. Die dritte Farbe kann beim Empfänger
errechnet werden, in dem man einfach von der Helligkeit die beiden gelieferten
Farben subtrahiert. Die Bildinformationen auf jeder DVD sind in YUV gespeichert.
Daher sind entsprechend ausgestattete DVD-Player in der Lage, YUV oder
RGB in optimaler Qualität auszugeben. Die Umwandlung von YUV in RGB
ist relativ problemlos und zieht nahezu keine Nachteile mit sich, die
Unterschiede im Bild sind, wenn überhaupt, maginal. Bietet ein DVD-Player
beispielsweise nur einen YUV-Ausgang, der Videoprojektor aber nur einen
RGB-Eingang, dann hilft ein externer Signalwandler weiter.
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DVI
Das neue DVI-Signal überträgt die Bildsignale DIGITAL vom Quell-
zum Zielgerät. Voraussetzung hierfür ist, dass beide Komponenten
die entsprechenden DVI-Schnittstellen besitzen und mit dem neuen Kopierschutz-Standard
HDCP ausgerüstet sind. (HDCP = High Definition Copyright Protection)
Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist eine "Kommunikation",
also eine Datenübertragung zwischen den beiden Komponenten, möglich.
Bei DVI-Kabeln unterscheidet man grundsätzlich zwischen so genannten
Single-Link-Kabeln und Dual-Link-Kabeln. Der Unterschied besteht in der
Anzahl der genutzten Video-Kanäle: Bei den Dual-Link-Kabeln werden
alle 6 zur Verfügung stehenden Videokanäle genutzt, bei den
Single-Link-Kabeln werden lediglich 3 der zur Verfügung stehenden
Videokanäle genutzt. Wir bieten Ihnen DVI-Kabel der Fa. Oehlbach
in den Längen bis 10m (also 1,5 m, 3,0 m, 5,0 m, 7,5 m, 10 m) Dual-Link-Kabel.
Lediglich unsere Kabel > 10 m (15 m, 20 m) sind Single-Link-Kabel.
In diesem Bereich ist der Einsatz von Dual-Link-Kabeln technisch auf Grund
physikalischer Gegebenheiten nicht möglich.
Die physikalische Limitierung ist der Kabeldurchmesser und damit der
Querschnitt der einzelnen Innenleiter. Diese sind bei größeren
Längen schlicht zu dünn, um die bei Dual-Link benötigte
Bandbreite von 9,9 Gbit/s zu übertragen. Deshalb reduziert man die
Anzahl der Innenleiter zu Gunsten deren Querschnitts (Single Link) und
überträgt dann eine Bandbreite von immer noch 4,9 Gbit/s. Zum
Vergleich: HDTV benötigt nur 2,2 Gbit/s!! Die einzige Beschränkung
des Single-Link-Standards besteht also in der möglichen Bildschirm-Auflösung:
Dual-Link ermöglicht eine Bildschirmauflösung von max. 2048
x 1536 Pixel, Single-Link ermöglicht eine Bildschirmauflösung
von max. 1920 x 1080 Pixel.
Diese teilweise sehr hoch auflösenden Bildschirmformate sind aber
bei der Wiedergabe von DVDs, die ja unsere Standard-Anwendung darstellen,
nur von theoretischer Bedeutung: Die DVD selber bietet nämlich bei
PAL lediglich eine Auflösung von 720 x 576 Pixel (NTSC 720 x 480
Pixel), Die SVCD bietet bei PAL sogar nur eine Auflösung von 480
x 576 Pixel (NTSC 480 x 480 Pixel). Somit käme die Einschränkung
der Anwendung unserer DVI-Kabel > 10 m lediglich in den Fällen
zum tragen, wo es um die Verbindung eines PCs mit einer sehr hochwertigen
Grafikkarte mit einem entsprechend höchstwertigen Beamer geht. Hier
müsste dann ggfs. die Bildschirmauflösung auf das entsprechende
Format geändert werden.
Außerdem unterscheidet man bei den DVI-Kabeln noch zwischen DVI-D
Kabeln und DVI-I Kabeln: DVI-D Kabel übertragen das reine Digital-Signal,
DVI-I Kabel zusätzlich auch noch das analoge RGB-Signal. Entsprechend
sind die Stecker des DVI-D Kabels 24+1 polig, die des DVI-I Kabels 24+5
polig. Wir bieten aus Qualitätsgründen nur die rein digitalen
DVI-D Kabel an. Des weiteren bieten wir für die Fälle, in denen
ein Beamer auf der DVI-Buchse - abweichend von der Norm - das analoge
Componenten-Signal verarbeiten kann, auch entsprechende Kabel YUV auf
DVI an(3 Cinch auf DVI-I). Damit kann der DVD-Player problemlos an den
Beamer anschlossen werden.
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HDMI
HDMI bietet eine Abwärtskompatibilität zu DVI-I. Zum Einsatz kommt eine
19-polige Steckverbindung. HDMI übeträgt aber nicht nur Videosignale voll
digital, sondern auch Audiosignale und Steuersignale. Auch hier stellen
größere Übertragungsentfernungen Ansprüche an die Qualität des Kabels.
Wir bieten aus diesem Grund sehr hochwertige Kabel an. HDMI gilt als die
zukünftige Standart-Verbindung im Home-Entertainment-Bereich und setzt
sich auf dem Markt immer stärker durch.
© LED-Shop.com
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