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mcd (milli candela)
Leuchtkraft der LED. Je höher diese Angabe, umso mehr Licht gibt die LED ab.
Der Abstrahlwinkel der LED beeinflusst den Wert. Wird der Abstrahlwinkel enger,
erhöht sich der mcd-Wert bei gleichem LED-Chip.
Vorwärstspannung
Die Vorwärtsspannung darf nicht mit einer Betriebsspannung der LED verwechselt
werden. Als Diode hat eine LED keine Betriebsspannung. Die Vorwärtsspannung
gibt die sich bildende Spannung der LED bei optimalem Betrieb an. (= richtiger
Strom). Dieser Wert ist wichtig bei der Berechnung des Vorwiderstandes. Eine
Ausnahme bilden spezielle LEDs, zB. Blink LEDs haben ein internens IC mit fester
Betriebsspannung. Es gibt auch (selten) LEDs mit integriertem Vorwiderstand,
hier wird dann auch eine Betriebsspannung angegeben.
Stromstäke (mA = Milli-Ampere)
Die Angabe nennt den optimalen Strom in Ampere zum Betrieb der LED. In der Regel
sollte dieser Wert nicht überschritten werden, sonst kann die LED beschädigt
werden oder einen Defekt erleiden. Meist erfolgt die Angabe in Milli-Ampere,
wobei 1 Milliampere (mA) 0,001 A entspricht.
Abstrahlwinkel
Der Abstrahlwinkel gibt den gesamten Öffnungswinkel des Lichtkegels der LED
an.
Wellenlänge
Die Angabe bezieht sich auf die Wellenlänge des Lichts und beschreibt im Prinzip
die Lichtfarbe der LED. Die Angabe erfolgt in nm (Nano-Meter). Das menschliche
Auge empfindet Wellenlängen von ca. 480-750nm als sichtbares Licht. Wobei niedrige
Wellanlängen als Violett und hohe Wellenlängen als rot empfunden werden.

Dazwischen bilden sich alle Farben des Regenbogens ab:
| Farbe: |
Wellenlänge: |
| violett |
380 - 420 nm |
| blau |
420 - 490 nm |
| grün |
490 - 575 nm |
| gelb |
575 - 585 nm |
| orange |
585 - 650 nm |
| rot |
650 - 750 nm |
LEDs geben aufgrund Ihrer Konstruktionsart immer ein eng begrenztes Wellenlängen-Band
ab, wobei sich daraus immer eine monochromes (einfarbiges) Licht ergibt.
Weißes Licht ist ein Gemisch aus allen sichtbaren Wellenlängen,
daher können weiß leuchtende LEDs nur durch eine Konstruktionsänderung
an der LED realisiert werden. Am gebräuchlichsten werden weiße
LEDs aus einer blauen LED gebaut, in die rot-gelbliche Leuchtstoffe eingebracht
werden. Ein Teil des blauen Lichts der LED werden in andere Wellenlängen
umgewandelt und das so enstandene Gemisch erscheint weiß. In den
meisten Lampen hingegen werden LEDs jeweils in den drei Grundfarben Rot,
Grün und Blau verbaut, auch hier erscheint die richtige Mischung
letzendlich weiß.
Bei weißen LEDs wird daher auch keine Wellenlänge angegeben,
sondern der Farbraum oder Farbtemperatur. Dieser Wert drückt dann
aus, ob die LED bespielsweise eine eher kühle, neutrale oder warme
Lichtfarbe bietet.
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